Hier sieht man ganz deutlich den farblichen

Unterschied zwischen Frühjahrshonig (links)

und Sommerhonig, obwohl beides Blütenhonige sind. Dies hat verschiedene

Ursachen:

Nektar - manche Nektarsorten sind bereits bei der Absonderung durch die Nektardrüsen gefärbt. Durch das Aufkonzentrieren vom Nektar zum Honig verändert sich die Farbe z.B.: bei der Kornblume von zartgelb zu leuchtend fluoreszierend gelb.

Pollen - die Färbung des Honigs wird hauptsächlich von den gelb-orange Farbstoffen im Öl

des Pollenkitts beinflusst. Pollenkitt haftet als Fettschicht auf dem Panzer der Pollenkörner.

Umwandlungsprozesse - besonders bei Honigtauhonigen. Selbst ganz frisch in die Waben eingetragener Honigtau, der sich gerade in der Umwandlung zum Honig befindet, kann noch relativ klar sein. Über die nächsten Tage beginnt der Honig sich Richtung braun, rotbraun oder grünlichbraun zu verändern. Hierfür sind Reaktionen von Zuckern mit Säuren und insbesondere Aminosäuren des Honigs verantwortlich.

Honigbearbeitung - jeder Honig ist in der kristallinen Konsistenz heller als in der flüssigen.

Die auskristallisierte Glucose hellt durch das Weiß der Kristalle den Honig auf.

 

Vereinfacht kann man sagen, dass im Frühjahr andere Pflanzen blühen als im Sommer und die unterschiedlichen Pollen für unterschiedlich Färbung verantwortlich sind. Natürlich auch für unterschiedlichen Geschmack. Frühjahrshonig ist in der Regel süßer als Sommerhonig, der meistens kräftiger schmeckt. 

 

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